Kulturpolitik aus 2012

Zwei Promille sind nicht genug!

Circa ein Jahr ist es her, als die freie Szene Linz einen offenen Brief unter dem Titel “Linz verendet – ohne freie Kultur!” an den Kulturreferenten der Stadt Linz, ÖVP-Vizebürgermeister Erich Watzl und an den Stadtsenat schickte. Damals wurde in Gesprächen mit den führendenen PolitikerInnen Hilfe versprochen, doch mehr als ein paar punktelle Verbesserungen gab es nicht. Noch immer wartet die freie Szene auf den großen Wurf, auf eine Umverteilung der Geldmittel hin zur freien Kunst- und Kulturarbeit, die einen menschenwürdigen Betrieb der dutzenden Initiativen ermöglicht.

Interview von FIFTITU% für dorftv zu den drohenden Budgetkürzungen 2012

Das Land OÖ betont in seinen kulturpolitischen Grundsätzen auch Ziele und Ansprüche wie „Vernetzung“, „Recht auf Partizipation“, „Dialog“ und „Selbstentfaltung“.

Kulturschaffende und Initiativen der Freien Szene kritisieren zunehmend eine Diskrepanz zwischen der kulturellen Offenheit, die das Land OÖ nach Außen hin vertritt und der gelebten Praxis.

1,6 Millionen Euro hat das Land OÖ nach eigenen Angaben für die aktuell laufende „Porsche Ausstellung“ in der Linzer Tabakfabrik bereit gestellt.