Am 11.09.2026 wird die Domgasse in Linz zum Run(a)way — eine performative kollektive Intervention im öffentlichen Raum.
Fehler und Störungen sind willkommen. Sie unterbrechen das reibungslose Funktionieren einer kapitalistischen, heteronormativen, und rassifizierten Welt. Der Körper als Glitch, das Kostüm als Glitch, die Performance als Glitch, der Raum als Glitch. Etwas, das sich Optimierung und Zuschreibung entzieht. Etwas, das leckt, das aus den vorgesehenen Bahnen durch die Firewall fließt.
Wer gestaltet den öffentlichen Raum? Wessen Körper, wessen Blick, wessen Bewegung hat hier Platz? Wer hat die Agency, den Algorithmus des Alltags zu unterbrechen, das „normative Gewöhnliche" zu sprengen?