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Ministerin Holzleitner und Expertinnen von FIFTITU% debattierten zu Macht, Kunst und Gleichstellung an der Kunstuni Linz

Frauen prägen Kunst und Kultur – als Künstlerinnen, Kulturarbeiterinnen, Forscherinnen und im Publikum. Und doch sind Entscheidungsmacht, Unterstützung und Sichtbarkeit weiterhin ungleich verteilt. Was braucht es, damit Gleichstellung im Kunst- und Kulturbereich endlich Realität wird? Welche Strukturen müssen sich verändern? Und wie kann feministische Kulturpolitik aussehen?

Diesen Fragen widmeten sich FIFTITU%, die feministische Vernetzungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur, am Montagabend mit Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sowie Expertinnen aus Kunst und Kultur in einem der Glashörsäle an der Kunstuniversität Linz. Zur Sprache kamen dabei Machtverhältnisse, Sichtbarkeit, Arbeitsbedingungen und die Frage, wie Kunst als demokratische Praxis gestärkt werden kann.

Dazu Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner: "Kunst und Kultur sind immer ein Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Feministische Kulturpolitik bedeutet auch, diese Strukturen zu hinterfragen und gleiche Chancen für alle zu schaffen. Gemeinsam werden wir die Rahmenbedingungen für Künstler*innen und Kulturschaffende durch stärkere Verankerung von Gender Budgeting bei der Fördervergabe, Frauenförderpläne und der konsequenten Umsetzung von Gewaltschutzmaßnahmen, verbessern.“

Pressemitteilung der Kunstuniversität Linz vom 10. März 2026

© Vio Wakolbinger