Direkt zum Inhalt

Augmented-Reality Learning Resistance


Mitten am Linzer Hauptplatz beginnt eine virtuelle Zeitreise. Die Gegenwart verblasst, und plötzlich stehen Sie im Linz der NS-Zeit. Eine fremde Person tritt auf Sie zu, sichtbar unter Druck, und bittet um Hilfe. Wegsehen oder handeln? Ihre Entscheidung zählt. 

Der 2025 gestartete Augmented Resistance Walk wird 2026 mit Unterstützung von ProEuropeanValues um das neue Level „Learning Resistance“ erweitert. Während frühere Level des AR-Walks Kämpfe um politische und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen* im 19. und frühen 20. Jahrhundert thematisieren, fokussiert „Learning Resistance“ auf Erinnerungskultur, Demokratiebewusstsein und Handlungsspielräume im NS-Widerstand aus feministischer Perspektive. 

Mithilfe von Augmented Reality (AR) erscheinen Widerstandskämpfer*innen als computergenerierte Figuren direkt im Stadtraum. Aus der historischen Erzählung wird so eine persönliche Erfahrung: Die Teilnehmenden bewegen sich durch reale Orte, folgen Hinweisen, treffen Entscheidungen und erleben deren Konsequenzen. Alles, was dafür nötig ist, ist ein Smartphone mit Internetverbindung. Der öffentliche Raum wird zu einem jederzeit zugänglichen Erinnerungs- und Lernort, an dem Mut, Verantwortung und Zivilcourage konkret erfahrbar werden.

 

„Learning Resistance" wird im Rahmen von ProEuropeanValuesAT gefördert. Die Mittel stammen aus dem EU-Programm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values) und vom ProEuropeanValuesAT-Konsortium.
Bannerfoto: Violetta Wakolbinger | Foto im Beitrag: proeuropeanvalues