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M.C.Monster*: Haunted Woods

Wed 25. March 2026, 19h - 22h | 3Std.

rest in sleep: open research part 1  

Film Screening und offene Gesprächsrunde mit M.C. Monster* im FIFTITU%

M.C. Monster* ist ein queer-feministischer Medienclub und lädt zum gemeinsamen Reflektieren über das Horror Genre ein. Wir hinterfragen Bilder und Sehgewohnheiten und kontextualisieren die politischen Dimensionen, die im Genre stecken. Jedes Wissen, jede Perspektive ist gefragt.

2026 setzen wir uns im Rahmen unseres künstlerischen Projekts rest in sleep mit dem Thema Hauntologie auseinander: welche Erzählungen gibt es über Geisterhäuser und andere spukende Orte? Wie werden vor allem weiblich gelesene Geister in Literatur und Film dargestellt? Welche gesellschaftlichen und politischen Themen werden in Geistergeschichten noch mitverhandelt? 
In unserem ersten gemeinsamen offenen Recherch-Treffen sehen wir einen Überraschungsfilm, der sich in diesem Kontext mit der Figur der Hexe auseinandersetzt. Wenn du neugierig bist, dann komm gerne am 25.03.26 um 19:00 ins FIFTITU% zum Filmabend mit anschließendem Gespräch und gemütlichem Ausklang.   

Es gibt auch die Möglichkeit, vorab einen Text zum Thema zu lesen bzw. Podcasts zu hören, das ist aber nur optional und: Vorsicht: Spoiler!!
https://drive.google.com/drive/folders/1eXZsnvX9wqSc-qCMi_QneJMAABdaWAxC?usp=drive_link

Über rest in sleep

M.C.Monster* schläft sich durch Spukhotels in Großbritannien. In rest in sleep wird das Übernachten selbst zur künstlerischen Praxis. 
Zwischen Haunted Houses, Horrorfilmen, Gothic Literatur und Selbstbeobachtung entstehen Arbeiten, die Erfahrungen des Träumens und die politischen Dimensionen des Schlafs aus queer-feministischer Perspektive verhandeln. Das Motiv des Geisterhauses wurde bereits von Autorinnen wie Mary Wollstonecraft oder Charlotte Perkins Gilman genutzt, um das Zuhause nicht nur als Ort von Geborgenheit, sondern auch als Raum patriarchaler Kontrolle sichtbar zu machen.

In ihrer künstlerischen Recherche erforscht das Kollektiv, inwiefern scheinbar harmlosen Spukgeschichten und “Dark Tourism” Erfahrungen realer häuslicher und sexualisierter Gewalt trivialisieren und romantisieren und wie sich diese Themen in Film, Kunst und Popkultur aus feministischer Perspektive aneignen lassen

Illustration: Melanie Ludwig
Grafik: Rebekka Hochreiter