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Feministische Avantgarde: Kunst der 1970er-Jahre

Die Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre hat wie keine künstlerische Bewegung davor das über Jahrhunderte mit Projektionen, Stereotypen und männlichem Wunschdenken aufgeladene »Bild der Frau« dekonstruiert. Erstmals in der Geschichte der Kunst haben Künstlerinnen in kollektivem Bewusstsein die ”‘Repräsentation der Frau”’ in der bildenden Kunst gemeinsam in die Hand genommen, indem sie selbstbestimmt eine Vielzahl von weiblichen Identitäten entfalteten: provokativ und radikal, poetisch und ironisch. Gabriele Schor, Direktorin der SAMMLUNG VERBUND, prägte den Begriff der Feministischen Avantgarde um die Pionierleistung der Künstlerinnen hervorzuheben. Die vorliegende Publikation vereint über 600 Werke aus der SAMMLUNG VERBUND von 48 Künstlerinnen. Die Sammlung wurde 2004 in Wien von der VERBUND AG gegründet, Österreichs führendem Stromunternehmen und einem der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Die Ausrichtung der Sammlung fokussiert zwei Schwerpunkte: »Wahrnehmung von Räumen und Orten« sowie »Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre«. GABRIELE SCHOR bestimmt von Beginn an die konzeptuelle Ausrichtung der SAMMLUNG VERBUND, Wien. Sie ist Herausgeberin zahlreicher Publikationen, unter anderen 2009 Birgit Jürgenssen (mit Abigail Solomon-Godeau), 2014 Francesca Woodman (mit Elisabeth Bronfen) und 2016 Renate Bertlmann (mit Jessica Morgan). Gabriele Schor ist Autorin des Catalogue Raisonné Cindy Sherman. Das Frühwerk 1975-1977, den sie gemeinsam mit der Künstlerin erarbeitete und 2012 publizierte.
Angaben zum Werk
Autor*in Gabriele Schor
Verlag Prestel
Umfang 559 Seiten · Gebundene Ausgabe
Sprache Deutsch
ISBN 9783791356273
Praktisches
Vor Ort einsehbar & ausleihbarIn der FIFTITU%-Bibliothek, Domgasse 14, 4020 Linz — während der Öffnungszeiten.
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