maiz

Frauenland retten. Heißt Demokratie retten.

Ende 2017 wurde drei Frauenberatungsstellen in Oberösterreich kurzfristig mitgeteilt, dass die jährliche Förderung durch das Frauenreferat des Landes zu 100% eingestellt wird.
Das Beispiel von Oberösterreich ist eines unter vielen seit dem Regierungswechsel in Österreich 2017 und dem gesamteuropäischen Rechtsruck seit spätestens 2015. Als kleines Lehrstück über die schrittweise Zersetzung von Demokratie taugt es jedoch ganz wunderbar.

20. Juli 2018 von Katrin Köppert

#Frauenlandretten 1. Mai 2018

Rede der Aktivist*innen von #Frauenlandretten am 1. Mai 2018 am Linzer Hauptplatz

Werte Arbeiter*innen und Arbeiter*innen,
Arbeitssuchende, Mitstreiter*innen und Mitstreiter,
Feminist*innen und Feministen!

Vor genau 100 Jahren wurde nicht nur der 8-std. Arbeitstag erkämpft.
Vor 100 Jahren wurde auch das allgemeine Frauenwahlrecht endlich eingeführt. Damals forderten die Frauen das Recht auf Erwerb, heute fordern wir mehr.

Mit feministischen Grüßen!

Liebe Freund*innen,
Kolleg*innen und Sympathisant*innen!

Seit mittlerweile zwei Jahren kämpft FIFTITU% darum weiter zu existieren. Durch eure Unterstützung ist uns das bisher auch gelungen.

Wir sagen Danke an alle Mitglieder, Förder*innen für die Spenden an FIFTITU% und für euren Beitrag.

Wir danken allen, die sich an der Kampagne #frauenlandretten beteiligt haben und uns mit Mails, Protestbriefen, Social-Media Aktivitäten, Solidaritätsbekundungen, Spenden, ehrenamtlicher Mitarbeit u.v.m. unterstützt haben.

Feministische Netzpolitik

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Zu hören ist ein Interview mit Mahriah Zimmermann. Sie ist Menschenrechtsaktivist_in und setzt sich u.a. mit Netzpolitik in Kombination mit Feminismus auseinder. Sie hat im Rahmen von „Smartonomy. Mobility without Fingerprints?“ einer Veranstaltung der Medienabteilung der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Servus.at, FIFTITU% und Feminismus&Krawall am 8. Juni in Linz einen Workshop unter dem Titel „Feminist Crypting: Email-Verschlüsselung“ gehalten. Sie erzählt uns unter anderem warum die Verschlüsselung von Emails wichtig ist.

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UN | GLEICHHEITEN REVISITED

4. JAHRESTAGUNG DER ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR GESCHLECHTERFORSCHUNG ÖGGF
1.– 3. Dezember 2016, Johannes Kepler Universität Linz & Kunstuniversität Linz
Keynotes: Stephanie Seguino (University of Vermont), Nikita Dhawan (Universität Innsbruck)

Zum Internationalen Hurentag

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Der 2. Juni wurde in Anlehnung an die Bewegung der Sexarbeiter*innen in Frankreich zum internationalen Hurentag erklärt. Am 2. Juni 1975 streikten ungefähr 150 Sexarbeiter*innen in Lyon (Frankreich), besetzten eine Kirche und initiierten damit eine öffentlichkeitswirksame Aktion, die als eine der maßgeblichen Initialzündungen für die europäische Sexarbeiter*innenbewegung gilt.

Auch heuer organisierte maiz – die Selbstorganisation von und für Migrant*innen – den Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“. Ein Team aus Stadtführer*innen begleitet durch 5 Stationen mit Informationen zu Sexarbeit in Linz.

Fahrenden Händler*innen des widerständigen Wissens

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Heuer lud maiz wieder zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“ am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag. Im Anschluss fand unter anderem die Diskussion „Whores and Other Feminists“ statt.

Der neo-abolitionistische Ansatz definiert Prostitution als sexuelle Ausbeutung. So wird er von der Coalition Against Trafficking in Women (CATW) vertreten. Und weiter, als Akt der Viktimisierung aller Frauen und als Menschenrechtsverletzung – Prostitution sei bezahlte Vergewaltigung und ein pathologischer Auswuchs des Patriarchats. Die Frauen in der Sexarbeit handelten demnach nicht freiwillig. Prostitution müsse deswegen abgeschafft werden.

Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes

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Anlässlich des Internationalen Hurentages am 2. Juni machen Beratungsstellen und die Selbstorganisation von Sexarbeiter*innen wiederholt auf die institutionelle und strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter*innen aufmerksam. Heuer lud maiz – Selbstorganisation von und für Migrantinnen am diesem Tag, zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“.

Nach dem Stadtrundgang gab es eine Open-Space-Diskussion.

Driade Aguiar von Midia Ninja, eine Gruppe sogenannter Guerilla-Reporter*innen in Brasilien, sprach über Feminismus, Sexualisierung und Rassistische zusammenhänge in ihrem Land.