Projekte

FEMINISMUS UND KRAWALL CAMP + INTERNATIONALER FRAUENTAG 2015

VOM 5. BIS 7. MÄRZ 2015 FINDET DAS 1. FEMINISMUS UND KRAWALL CAMP STATT

Im Hof des Brückenkopfgebäudes/ Ost finden 3 Tage Workshops, Filme, Protestlabore, Konzerte, Performances, Buchpräsentation und Open DJ-Decks Platz.

WIR SCHAFFEN EIN TERRITORIUM …
indem wir die Auflösung geltender Geschlechter- und Machtverhältnisse üben. Wir reden über: Arbeit(en), Technologien, Liebe, Ökonomien, Politiken, und Körper als Formen des (Un)Möglichen. Wir überlegen uns Strategien, um mit Rassismen, Sexismen, Homophobie, Transphobie und Ausbeutung um zu gehen.

Eintritt und Teilnahme: kostenfrei und ohne Anmeldung

Adresse f.u.k.c.

Hauptplatz 5–6 |
 4020 Linz | Ex-Strafsachenstelle, Brückenkopfgebäude/Ost, 
(Eingang neben dorftv)


Grrrls! Meldet euch jetzt zu einem pink noise Girls Rock Camp an!

Bei einem pink noise Girls Rock Camp dreht sich alles um Musik. Am Beginn der Camp-Woche kannst du in unseren Instrumentenkursen Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard, Electronics und Gesang ausprobieren. Den Rest der Woche probst du mit deiner neu gegründeten Band und deinen Bandcoaches, die dir die ganze Woche zur Seite stehen. Bei dem großen Abschlusskonzert am Ende der Woche, stehst du auf der Bühne und präsentierst deine neuen Songs! Darüber hinaus gibt es viele Workshops rund um das Thema Musik: Video, Musical Herstories, Bühne, Performance, Konzertveranstaltung, Effektgeräte, Tontechnik, uvm.

Hier geht’s zur Anmeldung! (Anmeldezeitraum von 8.4. bis 30.5.)



Bericht - "Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstands"

Schifffahrt auf der MS Helene am 29.Juni 2014

Eine Fotostrecke der Schifffahrt 2014 hat Petra Moser für uns geknipst.

 

Auf DORFTV waren die Expert*innen am Vorabend der Schifffahrt zu Gast. Helene Grießlehner, Ulli Mayer und Birgit Michlmayr im Gespräch über Musik und Frauen in der Popkultur. Link zum Expert*innengespräch. (60min)

Eine Soundcollage von der Schifffahrt hat Jerneja Zavec für uns zusammengestellt. (15min)

Jahresrückschau 2013

Wir freuen uns den FIFTITU%-Jahresrückblick 2013 mit diesem wunderbaren Plakat vorstellen zu dürfen: TA...TA...TA...TAAA...

Schwerpunkt der Arbeit von FIFTITU% ist, sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen im Kunst- und Kulturbereich ein zusetzten.

FIFTITU% forderte wieder einmal mehr die Umsetzung versprochener Maßnahmen (Kulturleitbild OÖ, etc.) Diesbezüglich wurden folgende Schwerpunkte thematisiert: Kultureinrichtungen der öffentlichen Hand, Quoten in Institutionen, Förderungen/Förderberichte, Arbeitsbedingungen – Existenzsicherung, Sichtbarkeit von Künstler_innen. Offene Briefe, Feministische Grußkarten etc. gehörten mit zu den Maßnahmen.

Illustration: Janina Wegscheider

Grafik: Katharina Loidl

"Lost Territories? Frauen* im öffentlichen Raum."

Eine Intervention von Dagmar Höss im Auftrag von FIFTITU%
20. Oktober – 17. November 2013 im Stadtraum Linz und im Alten Rathaus

Das Projekt "Lost Territories? Frauen* im öffentlichen Raum." fragt nach der Sichtbarkeit von Frauen* und ihren Leistungen. Analyseebene dafür war der öffentliche Raum von Linz, vor allem Denkmäler und Straßennamen wurden auf die Repräsentation von Frauen* befragt. Temporäre Verhüllungen von prominent platzierten Denkmälern männlicher Protagonisten in Linz weisen gezielt auf eine mangelnde Sichtbarkeit der kulturellen Leistungen von Künstler_innen und Wissenschaftler_innen auch in der Gegenwart.

Bericht - Fahrende Händlerinnen des Aktivistischen Wissens!

Am Samstag, den 06. Juli 2013 lud FIFTITU% zur Donau-Schifffahrt ein.

Mit an Bord waren die Expert_innen: Marty Huber, Gin Müller und maiz + Reugee Protest Vienna.
Zu den Themen "Queerfeministische Strategien", "Aktivistische Techniken" und "Medien des selbstbestimmten Protetes" wurde angeregt diskutiert und Wissen ausgetauscht.

Wir als Organisatorinnen sind wieder wie letztes Jahr vom Erlebnis und den Ergebnissen begeistert!

Händlerinnen des Aktivistischen Wissens! vom Sa., 6. Juli 2013

lustvoll böse

Die ARGE „lustvoll böse“ ist ein Zusammenschluss von oberösterreichischen Kulturinitiativen, (Queer-)Feministinnen und (queer-)feministischen Männern.

Ziel der ARGE ist es patriarchale-weiße-heteronormative Strukturen, die sich im öffentlichen Raum widerspiegeln, zu hinterfragen und sichtbar zu machen, sich derer zu be-/ermächtigen und sie performativ umzudeuten.

Inhaltliche Überlegungen/Ziele

patriarchale-weiße-heteronormative Strukturen sichtbar machen, sich derer ermächtigen und sie performativ umdeuten
lustvoll böse sein
in den Regionen vernetzen & konspirative Zellen bilden

lustvoll böse sein

DIE Technik ist nicht männlich! - Technikworkshops für Frauen*

FIFTITU% bietet jedes Jahr Technik Workshops speziell für Künstler_innen, Kulturarbeiter_innen und Veranstalter_innen an.
Kulturinstitutionen und auch „Freie Kulturinitiativen“ sind vor hetero-, sexistischen Rollenmustern nicht gefeit.
Vor allem der Kunst- und Kulturbereich in seiner Rolemodelfunktion ist dahingehend immer wieder kritisch zu reflektieren.

FIFTITU% on air „52radiominuten“

Die Radiosendung von FIFTITU% verstärkt in vier Rubriken die öffentliche Wahrnehmung von Kunst- und Kulturarbeiterinnen und bringt sie an die Öffentlichkeit, bleibt kulturpolitisch am Ball und spricht brisante Themen an. Darüber hinaus ist eine permanente Entwicklung der Themen via Audioarchiv seit Mai 2009 verfolgbar.
Alle Sendungen Nachhören

Die Rubriken:

  • "divensplitter"(Portraits von Frauen in Kunst und Kultur)
  • "die häferlgukerin" (Statments, Komentare, Kurzberichte)
  • "aufgequeerlt" (kulturpolitisches Diskursformat, offene Briefe, die Quote?, ...)
  • "serviert und dekoriert" (ausgesuchtes aus dem FIFTITU% Newsletter)

Das war "die Schmerzmacherin"

Der Saal füllt sich. An die 40 Besucher_innen haben es in die Stadtwerkstatt geschafft.

c.t. Marlene Streeruwitz und die Veranstalterin betreten die Bühne. Frau Streeruwitz will nur die Lesung gefilmt haben. Es gab mal eine blöde Geschichte mit einer Bilderzeitung wegen Mitgefilmter und veröffentlichter Gespräche. Das ist gern vermeidbar.
Eine Gebärdendolmetschein übersetzt. Mimik, Gestik und Sprache. Alle Sinne sind beeindruckbar.

Es folgt eine Fragenrunde an die Autorin. Die Fragen direkt. „Das wird mir alles nicht passieren…Wie bleibe ich FeministIn.“ Zum heutige Abend „mit feministischen Grüßen“ steht hinten an der Wand am Banner. Frau Streeruwitz antwortet ausführlich. Die Zeit vergeht wie im Flug.

FIFTV - eine Sendereihe von FIFTITU% auf dorftv.at

Nach dem erfolgreichen Sendestart 2010 auf dorftv.at mit einer kleinen Probereihe (Dokumentation Artworks, Dokumentation 8. März 2010 und der Übertragung der Podiumsdiskussion „Können wir jetzt endlich mal über Musik sprechen“setzt FIFTITU% in diesen Formaten fort.
dorf.tv bietet dafür die optimale Möglichkeit für künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium sowie in einem aktuellen Informationstkanal auf audio/visueller Ebene die Informationen von Kernthemen und Projekten von FIFTITU% transportieren können.
(link zu FIFTV - Sendungen)

Bericht - Fahrende Händlerinnen des Feministischen Wissens

Am Samstag, den 15. September 2012 lud FIFTITU% zur Donau-Schifffahrt ein.

Ein warmer Tag im September: Auf der Urfahraner Seite ist eine Veranstaltung nahe der Eisenbahnbrücke, am Steinmetzplatzl kommt das Spätsommerfest in Schwung. Ich habe eingecheckt auf der "Helene" und wir fahren flußaufwärts und später wieder hinunter. Immer wieder mal winken Leute, manche ganz heftig und wir winken zurück. Ah ja, auf dem Schiff ist ein riesiges Banner befestigt: "mit feministischen Grüßen" - angenehm auf diese Weise "codiert" gleich erkannt zu werden und doch weit genug weg zu sein, um nicht gleich anderen etwas erklären oder verteidigen zu müssen.

Erzähl uns Linz - FIFTITU% nimmt mit Helga teil

Erzähl uns Linz! sucht und sammelt Stadtgeschichten. FIFTITU% beteiligt sich mit Helga, einer Goldhaubenträgerin aus der Wachau, die über Umwege bei FIFTITU% gelandet ist und seither vom Postpatriachat träumt.

Zu sehen im Nordico Linz bis einschließlich 26. August 2012.
www.nordico.at/de/66_378.htm

Da kommt ein Schiff aus der Wachau, mit Helga an Bord. Sie steigt in Linz aus, sieht sich um und will nicht mehr zurück.

FIFTITU% - Artikel "Wir sind nicht gleich – aber manche sind gleicher!"

Hier findet ihr den Artikel von Rosi Kröll im Radio FRO Programmheft N°9 mit dem Themenschwerpunkt Barrierefreiheit: Aus den Blickwinkeln der Sprache, der alltäglichen Realität beim Radiomachen oder innerhalb einer Organisation. Gunter Trübswasser und Andi Wahl, Manuela Mittermayer, Sabina Köfler und FIFTITU% haben den Schwerpunkt bearbeitet.

Das Heft gibt es auch als Audiomagazin

WALK OF FEM

Das LinzFest 2008 steht ganz im Zeichen des weiblichen Kunst- und Kulturschaffens: 10. - 11. Mai / 12. Mai Kulturpicknick im Donaupark zwischen Lentos und Brucknerhaus.

Eröffnung des "Walk of Fem"

Vom 10. bis 12. Mai wird an den drei Festivaltagen Musik, Literatur und Kabarett verstärkt von Frauen geboten – unter anderem mit der Queen of Worldmusic, Natacha Atlas, den Rounder Girls, Diana Jirkuff, Dolores Schmidinger oder der Gewinnerin des österreichischen Hans Koller Preises 2007, Gina Schwarz.

Tipp: "Love me Gender - Sag mir wo die Frauen sind" wird am
11. Mai um 19.15 Uhr auf der Bühne im Musikpavillon gezeigt.

Mit feministischen Grüßen 2012 - 2013

Seit Bestehen der oberösterreichischen Vernetzungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur arbeiten Kulturarbeiter_innen und Künstler_innen gemeinsam an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine frauenspezifische, feministische Kulturpraxis. Solange es gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen auf allen kulturellen Ebenen zu ändern gilt, brauchen wir Freiräume und Selbstermächtigung, die FIFTITU% immer wieder anzubieten versucht. Anknüpfend an kulturpolitische Grundsatzprogramme und Bekenntnisse seitens des Landes Oberösterreich (Kulturleitbild Oberösterreich) und der Stadt Linz (Kulturentwicklungsplan Linz), widmet FIFTITU% 2013 ihr Jahresprojekt erneut gendergerechter Kulturpolitik in Oberösterreich.

Bericht einer Teilnehmerin

“Wir sind nicht alle gleich, aber manche sind gleicher”

2011 hat sich FIFTITU% - Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur in OÖ zum Ziel genommen das Thema Gleichstellung unter dem Motto “Wir sind nicht alle gleich, aber manche sind gleicher” in verschiedenen politischen und praktischen Kontexten zu erforschen. Den Auftakt machten im Frühjahr drei Veranstaltungen: Eine Intervention im Museum, ein philosophischer Vortrag und ein Workshop über Gleichstellungsziele im Bereich Kunst- und Kulturarbeit. Eine subjektive Rückschau auf das, was bisher geschah ...

Parallaxe im Museum

Ausstellung „Verborgene Frauen" zum Verleih

FIFTITU% bietet die Ausstellung „Verborgene Frauen" zum Verleih an:

Mit dem Projekt „Verborgene Frauen“ werden Künstlerinnen aus Literatur, Musik und Bildender Kunst vorgestellt, die unter einem männlichen Pseudonym gearbeitet haben bzw. immer noch arbeiten.

Die Gründe für Künstlerinnen, zu einem männlichen Pseudonym zu greifen, sind dabei so vielfältig wie vielschichtig: Bot in früheren Zeiten das Verleugnen der eigenen weiblichen Identität mit Hilfe eines männlichen Pseudonyms oft überhaupt erst die Möglichkeit, die eigenen Arbeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit Anerkennung zu erlangen, so war der Motor teilweise auch die Angst vor
negativer Kritik.