Fahrenden Händler_innen

queer-feministische artivistische aktionen

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Punkurica 2.0 war ein auf mehreren Ebenen stattfindende artivistische Aktion. Diese hat sich aus der Sommerschule für DJanes, einen feministischen Selbstverteidigungsworkshop und einem Peer-to-Peer-feministischen Beratungstreffen zusammengesetzt. Das Festival hat sich ausschließlich auf weibliche*, Trans*, non-binäre*, genderqueer* und agender* Personen fokusiert. Das Radical Queer Affinity Collective hat das im Juli in Budapest organisiert. Wir servieren eine Kurze Reportage über diese Veranstaltung.

Widerständiges Wissen auf dem Traunsee

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Der Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis dotiert mit 5.000€ ging heuer an die Künstlerin Susanne Jirkuff. Sie wurde für ihre Projekt „GIRLS_GINNY+GRACE“ mit dem Gabriele Heidecker-Frauenpreis ausgezeichnet.

Zum ersten Mal sprach die Jury heuer auch eine Anerkennung aus. Diese geht an die Linzer Künstlerin Elisa Andessner für ihre Fotoserie „Surrender to Spaces.“

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Fahrenden Händler*innen des widerständigen Wissens

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Heuer lud maiz wieder zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“ am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag. Im Anschluss fand unter anderem die Diskussion „Whores and Other Feminists“ statt.

Der neo-abolitionistische Ansatz definiert Prostitution als sexuelle Ausbeutung. So wird er von der Coalition Against Trafficking in Women (CATW) vertreten. Und weiter, als Akt der Viktimisierung aller Frauen und als Menschenrechtsverletzung – Prostitution sei bezahlte Vergewaltigung und ein pathologischer Auswuchs des Patriarchats. Die Frauen in der Sexarbeit handelten demnach nicht freiwillig. Prostitution müsse deswegen abgeschafft werden.

Aktivistisches Wissen: selbstbestimmter Protest

Anfang Juli lud FIFTITU% zum zweiten Mal zu einer feministischen Schifffahrt auf der Donau. Die "Fahrenden Händler_innen" trafen sich zum Thema aktivistisches Wissens. Es diskutierten Marty Huber, Gin Müller und Aktivist_innen von maiz gemeinsam mit Aktivist_innen des Refugee Camp Vienna. Mit-Reisende waren ebenfalls eingeladen Wissen zu sammeln, zu (ver)handeln und zu tauschen. Es standen drei Themenbereiche zur Auswahl: "aktivistische Techniken", "Queerfeministische Strategien" und "Medien des selbstbestimmten Protestes". Zu hören der zweite Teil der vorab sattgefundenen Diskussionsrunde bei dortTV. Unter der Moderation von Roswitha Kröll kamen folgende Aktivist_innen zu Wort: Tanja Araujo, Marty Huber, Marissa Lobo, Gin Müller and Xhejlane Rexhepi.