Verborgene Frauen

Ermächtigung, Philosophie und Sprache

aufgequeerlt

„in memoriam GABRIELE HEIDECKER“

Am 14. April 2008 verstarb Gabriele Heidecker mit 47 Jahren. Gabriele Heidecker wurde 1961 in Linz geboren. 13 Jahre arbeitete sie als Vermessungstechnikerin, studierte dann in den 90er Jahren an der Kunstuniversität Linz Architektur. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand der Raum – im besonderen der öffentlich Raum – als kulturelle Konfiguration sozialer Beziehungen. Gabriele Heidecker realisierte zahlreiche Projekte von public arts und Kuratorinnentätigkeit bis hin zu Bauvorhaben, Architekturkonzepten und –vermittlung. Ihr Lebensweg war gekennzeichnet durch stetiges Engagement für kultur- und frauenpolitische Themen.

 

Veranstaltungstyp:

FIFTITU% Ausstellung „Verborgene Frauen“ in Bozen/Italien

08. bis 28. März 2014 in der Bibliothek der Freien Universität Bozen.

Mit diesem Ausstellungsprojekt stellt FIFTITU% Künstlerinnen aus Literatur, Musik, Bildender Kunst und Wissenschafterinnen vor, die bewusst unter einem Pseudonym gearbeitet haben, immer noch arbeiten oder deren Werke von Männern vereinnahmt wurden. Die Ausstellung umfasst 16 Biografien ganz unterschiedlicher Frauen, die dennoch eines gemeinsam haben: Ihr Arbeiten in einer patriarchalen Gesellschaft. Diese Gesellschaft hat Normen und Wertehierarchien etabliert, die Frauen und ihr Schaffen ausgrenzen bzw. dieses nicht in dem Maße würdigen wie jenes von Männern.

Veranstaltungstyp:

Ausstellung „Verborgene Frauen" zum Verleih

FIFTITU% bietet die Ausstellung „Verborgene Frauen" zum Verleih an:

Mit dem Projekt „Verborgene Frauen“ werden Künstlerinnen aus Literatur, Musik und Bildender Kunst vorgestellt, die unter einem männlichen Pseudonym gearbeitet haben bzw. immer noch arbeiten.

Die Gründe für Künstlerinnen, zu einem männlichen Pseudonym zu greifen, sind dabei so vielfältig wie vielschichtig: Bot in früheren Zeiten das Verleugnen der eigenen weiblichen Identität mit Hilfe eines männlichen Pseudonyms oft überhaupt erst die Möglichkeit, die eigenen Arbeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren und damit Anerkennung zu erlangen, so war der Motor teilweise auch die Angst vor
negativer Kritik.

FIFTV 2011- Verborgene Frauen

November 2011 - Verborgene Frauen auf dorftv.at
2004 konzipierte FIFTITU% - Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur, die Ausstellung "Verborgene Frauen". Initiiert wurde diese öffentliche Präsentation, von Frauen die unter einem Pseudnym arbeiten mußten, von Landesrätin Doris Hummer. Vom 17.-25. November war sie im Landesdienstzentrum in Linz zu sehen.

Veranstaltungstyp:

Verborgene Frauen

Veranstaltungsreihe März 2004

Künstlerisches Schaffen von Frauen unter männlichem Pseudonym

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "echtfalsch" stellte FIFTITU% Frauen aus Literatur, Musik, Bildender Kunst und Wissenschaft vor, die unter einem männlichen Pseudonym gearbeitet haben bzw. immer noch arbeiten.

Unter dem Titel "Verborgene Frauen" wurden Lebensläufe und Arbeiten dieser Künstlerinnen präsentiert, deren Werke unter einem männlichen Pseudonym veröffentlicht oder gar von Brüdern, Ehemännern und falschen Freunden vereinnahmt wurden.

Veranstaltungstyp: