Luzenier Caixeta

Fahrenden Händler*innen des widerständigen Wissens

aufgequeerlt

Heuer lud maiz wieder zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“ am 2. Juni, dem Internationalen Hurentag. Im Anschluss fand unter anderem die Diskussion „Whores and Other Feminists“ statt.

Der neo-abolitionistische Ansatz definiert Prostitution als sexuelle Ausbeutung. So wird er von der Coalition Against Trafficking in Women (CATW) vertreten. Und weiter, als Akt der Viktimisierung aller Frauen und als Menschenrechtsverletzung – Prostitution sei bezahlte Vergewaltigung und ein pathologischer Auswuchs des Patriarchats. Die Frauen in der Sexarbeit handelten demnach nicht freiwillig. Prostitution müsse deswegen abgeschafft werden.

52radio - Auf den Spuren der Sexarbeit

52 radiominuten | 24. Juni 2013 | 19 -20 Uhr auf Radio FRO

In der heutigen Sendung beginnen wir mit einem Beitrag zum Internationalen Hurentag. Am 2. Juni 2013 lud maiz - Selbstorganisation von und für Migrantinnen – zu einer Spurensuche der Sexarbeit in Linz. Als Statdtfüherinnen traten auf: Luzenier Caixeta, Melanie Hamen, Marissa Lobo und Gergana Mineva.
Danach ein Gespräch mit Judith Goetz über Antifeminismus und Männerbünde.
Und zum Abschluss ein Interview mit Tamara Zlobina über die queer-feministische Situation in der Ukraine.
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