Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes

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Anlässlich des Internationalen Hurentages am 2. Juni machen Beratungsstellen und die Selbstorganisation von Sexarbeiter*innen wiederholt auf die institutionelle und strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter*innen aufmerksam. Heuer lud maiz – Selbstorganisation von und für Migrantinnen am diesem Tag, zu einem Stadtrundgang „Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz“.

Nach dem Stadtrundgang gab es eine Open-Space-Diskussion.

Driade Aguiar von Midia Ninja, eine Gruppe sogenannter Guerilla-Reporter*innen in Brasilien, sprach über Feminismus, Sexualisierung und Rassistische zusammenhänge in ihrem Land.

Luzenir Caixeta, Gergana Mineva und Melanie Hamen, von maiz, erzählten warum die Debate über Sexarbeit von Abolitionistinnen angeführt wird. Diese setzen Sexarbeit mit Sklaverei gleich und warum nachwie vor wenige Personen aus Praxis mit einbezogen werden.

Selbstorganisation von Sexarbeiter*innen und Beratungsstellen fordern arbeitsrechtliche Gleichstellung und Entstigmatisierung von Sexarbeit. Presseaussendung der Vereine LEFÖ, PiA, maiz, SXA-Info, iBUS und der Plattform sexworker.at vom 2. Juni 2014:  http://www.maiz.at/sites/default/files/images/presseaussendung_2._juni_2014_lefoe-sexworker_forum-maiz-sxa-pia-ibus.pdf

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„Liebe, Macht und Abenteuer", Aktivistinnen der AUF (Aktion Unabhängiger Frauen) beschreiben ihren feministischen Werdegang. Am 16. Juni hat die Buchpräsentation in Kooperation mit Autonomes Frauenzentrum Linz und Zeitbasierten Medien an der Kunstuniversität Linz, stattgefunden.

Die Herausgeberin Käthe Kratz, Autorin Eva Dité und Pädagogin Erna Dittelbach haben an diesem Abend daraus gelesen.

Sie beschreiben die gesellschaftlichen Lebensbedingungen und politischen Vorstellungen jener Jahre … und vor allem: wie der gemeinsame Kampf ihr Weltbild ebenso wie ihr Selbstbild verändert hat. Sie erzählen von ihrer Kindheit in den 1950er- und frühen 1960er Jahren, von verbotener Sexualität, Missbrauch, Traumfluchten, Einsamkeit. Die neue Frauenbewegung der 70er Jahre hat gesellschaftspolitische Umwälzungen bewirkt, die heute selbstverständlich sind. Dennoch schlagen sich Frauen noch immer mit vielen der alten – und auch vielen neuen – Problemen herum. Aktivistinnen der AUF haben sich nach 40 Jahren wieder getroffen und ein Buch geschrieben.

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Heuer Veranstaltet FIFTITU% zum Thema »Feminstisches Wunschkonzert«! Auch dieses Jahr unternimmt FIFTITU% wieder eine kleine Reise mit dem Schiff. Das Thema der Fahrt ist "Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes". Bis 25. Juni gibt es noch Zeit für Anmeldungen zur Schifffahrt: »Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes". Am Sonntag, dem 29. Juni fährt die MS-Helene donauaufwärts Richtung Ottensheim. Treffpunkt ist die Anlegestelle der MS-Helene in Linz/Urfahr im Bereich des Urfahr-Jahrmarktgeländes. Mehr Infos auf www.fiftitu.at.

Dazu ein Interview mit Ursula Kolar und Roswitha Kröll, Geschäftsführerinnen von FIFTITU%.

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Eines der Themen der "Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes" ist das im August stattfindente Girls Rock Camp 2014. The Public Snake Show von Radio Helsinki hat ein Interview mit Sara Paloni, einer der Organisatorinnen des Girls Rock Camp, aufgenommen. Sie ist Mitglied von pink noise, Verein für feministische popkulturelle Aktivitäten und veranstaltet bereits zum vierten mal das Girls Rock Camp mit.

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serviert und dekoriert

  • Am Freitag, dem 27. Juni 2014 um 19 Uhr findet die Gabriele-Heidecker-Preisverleihung im Architekturforum Oberösterreich statt. Der vierte Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis geht heuer an das Linzer Künstlerinnenduo Veronika Krenn und Vesela Mihaylova sowie Elisabeth Kramer. Veronika Krenn und Vesela Mihaylova überzeugten die Jury mit ihrem Projekt „Taste of Data“, Elisabeth Kramer mit „Betrachtungsgerät - Denkmal für die ehemalige Landesfrauenklinik“.

  • Am 28. Juni bei DorfTV: Diskussion mit dem Titel "Fahrende Händler*innen des musikalischen Widerstandes" vor der Donau-Schifffahrt mit demselben Titel.

  • Noch ein mal Musikalischer Widerstand«: am Sonntag, dem 29. Juni 2014 lädt FIFTITU% zur Donau-Schifffahrt: 3 Expertinnen laden zur Diskussion: "Feministische Tendenzen in der Popularmusik" (Helene Grießlehner), "Girls Rock Camp - Linz" (Ulli Mayer) und "Musik als Widerstand (Riot Girls, Queernes in der Musik, …)" (Birgit Michlmayr).

  • Am 10. Juli 2014 / 17h Schwimmfisch bzw. Krawallfisch am Donaustrand, weitere Infos bald auf www.fiftitu.at

 

Musik (CC)

Veranstaltungstyp: