(a) typisch frau II

Zwischen Avantgarde und Katastrophe

Beschäftigungsverhältnisse für Frauen in Kunst und Kultur

Tagung am 4. November 2005, 11 – 21h

Altes Rathaus Linz, 4. Stock

Einladungskarte zu "A-TYPISCH FRAU II"

Künstlerinnen und Kulturarbeiterinnen sind von der gesamtgesellschaftlichen Flexibilisierung und Prekarisierung besonders betroffen. Arbeit im Kunst- und Kulturbereich ist gekennzeichnet von einem hohen Maß an Identifikation mit dem eigenen Tun, gleichzeitig aber auch von einem immer massiver werdenden Ausschluss aus dem Netz sozialer Sicherheit. Die neoliberale Zurichtung der Gesellschaft findet in Kunst und Kultur ein bereitwilliges Experimentierfeld.

Anerkannte ExpertinnenIn diskutieren zu diesem Thema über Ursachen und individuelle sowie kollektive Strategien. Vier Workshops bieten die Möglichkeit, sich über praktisch relevante Themen wie Künstlerinnensozialversicherung, Steuerrecht, Fördermöglichkeiten und Atypische Beschäftigungsformen zu informieren.

Tagesablauf:

Moderation - Mag.a Rosa Reitsamer, malmoe

  • 11:00h Begrüßung - Mag.a Ursula Kolar, FIFTITU%
  • 11:30h – 13:00h Eröffnungsvortrag: "Geld oder Leben, Leben oder Kultur. Zu prekarisierten Lebensverhältnissen"
    Mag.a Eva Blimlinger, Universität für angewandte Kunst Wien – anschließend moderierte Diskussion
  • 13:00h – 14:00h Pause (Mittagsbuffet im Beitrag inkludiert)
  • 14:00h – 17:00h Vier GO-IN-WORKSHOPS mit Expertinnen -
    - Sozialversicherung, KünstlerInnensozialversicherung
    Mag.a Daniela Koweindl, IG Bildende Kunst
    - Steuerrechtliche Fragen
    Mag.a Monika Manzl, Steuerberaterin
    - Formen atypischer Beschäftigung, Verdienstgrenzen, ArbeitnehmerInnenrechte
    DSA Sandra Stern, GPA work@flex
    - Informationsnetzwerke über Fördermöglichkeiten von Kunst und Kultur
    Andrea Mayer-Edoloeyi, Kulturarbeiterin, FIFTITU%, KUPF
  • 17:00h – 17:30h Pause (Kaffee + Kuchen)
  • 17:30h – 18:45h Vortrag: "Getrennt marschieren - vereint schlagen. Strategien und Allianzenbildung im Kunst- und Kulturbereich"
    Mag.a Dr.in Juliane Alton, IG Kultur Vorarlberg – anschließend moderierte Diskussion
  • 18:45h – 19:00h Pause
  • 19:00h – 21:00h "Kamera läuft", eine Videoarbeit der Gruppe kpD/kleines postfordistisches Drama zu Arbeits- und
    Lebensverhältnissen von Kulturproduzentinnen – anschließend moderierte Diskussion

    Kleines postfordistisches Drama / kpD - Kamera läuft

Veranstaltungstyp: