Frauen im KZ Ravensbrück

Wanderausstellung 2000/2001

an verschiedenen Orten in den OÖ. Regionen

"Für was bin ich herausgekommen?"
Wanderausstellung an 7 Orten in Oberösterreich

Ein Projekt von FIFTITU% in Kooperation mit Akku Steyr, Bruckmühle Pregarten, Frauentreff Rohrbach, Kanal Schwertberg, Literaturnetzwerk Ried/Innkreis, Local-Bühne Freistadt und Waschecht Wels

Unter den nationalsozialistischen Konzentrationslagern existierte eines, das ausschließlich für Frauen bestimmt war: Ravensbrück. Tausende österreichische Frauen wurden von den NationalsozialInnen dorthin verschleppt. Trotzdem ist hierzulande Ravensbrück weder ein Begriff, noch wurden die Lebensgeschichten der ermordeten Frauen gebührend beachtet.

„Wege nach Ravensbrück" erinnert an einige dieser österreichischen Frauen. Im Mittelpunkt stehen ihre Erzählungen vom Leben, Überleben und Weiterleben. Sie berichten uns von ihrem Leben bis zur KZ-Haft, von den Frauen, die in Ravensbrück ermordet wurden, von ihrem eigenen Überleben, von ihrem Weiterleben nach der Befreiung und der Qual der Erinnerungen. Die Gründe für ihre Verfolgung waren verschieden, doch der immense Riß, dem Verfolgung und KZ-Haft ihrem Leben zufügte, ist für sie alle Teil ihres Weiterlebens.

„Wege nach Ravensbrück" endet nicht mit der Befreiung der Frauen, sondern führt bis in die Gegenwart.

Foto: Zeitzeugin Irma Trksak

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