Projekte

Kunstorte in Genderperspektive

"Kunstorte in Genderperspektive", 5. - 8. September 2001 in Bielefeld (BRD)

Bericht von Michaela Schoissengeier über die Teilnahme am Expertinnen-Workshop

Der Workshop hatte die Idee, zum Austausch zwischen bildenden Künstlerinnen, Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturarbeiterinnen aus Mittel- und Osteuropa, Nordamerika, Südamerika und Südafrika beizutragen und die Voraussetzungen für ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Arbeitssituation bildender Künstlerinnen in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten zu schaffen.

Frauen im KZ Ravensbrück

Wanderausstellung 2000/2001

an verschiedenen Orten in den OÖ. Regionen

"Für was bin ich herausgekommen?"
Wanderausstellung an 7 Orten in Oberösterreich

Ein Projekt von FIFTITU% in Kooperation mit Akku Steyr, Bruckmühle Pregarten, Frauentreff Rohrbach, Kanal Schwertberg, Literaturnetzwerk Ried/Innkreis, Local-Bühne Freistadt und Waschecht Wels

Unter den nationalsozialistischen Konzentrationslagern existierte eines, das ausschließlich für Frauen bestimmt war: Ravensbrück. Tausende österreichische Frauen wurden von den NationalsozialInnen dorthin verschleppt. Trotzdem ist hierzulande Ravensbrück weder ein Begriff, noch wurden die Lebensgeschichten der ermordeten Frauen gebührend beachtet.

frauen.kultur.woche

Mit einem dezentralen Veranstaltungsprojekt in Kooperationen mit Kulturvereinen und Künstlerinnengruppen starte FIFTITU%.

Linz, März 1999

Das Thema "Frauen in der Kultur" wurde damit erstmals offensiv in der Öffentlichkeit in Oberösterreich positioniert. Die Webseiten der frauen.kultur.woche sind als Archiv erhalten, die Dokumentation (FIFTITU% - Susanne Blaimschein) ist leider ausverkauft, kann aber im Büro angeschaut und kopiert werden.

Online Archiv

fiftitu % sind mehr als forty % oder ?!

März 1999 Michaela Schoissengeier

Lassen wir unser geschärftes auge über etablierten, renommierten kunsteinrichtungen schweifen, winkt uns das programm eher sehr einseitig entgegen – nicht das programm an und für sich, nein ganz im gegenteil! Meine kritik gehört den auswählenden (meistens) männern. Beim ersten hinschauen schauts so aus als haben nur künstler das schreiben, malen, fotografieren und vorallem das sagen. Auf meine frage an einen herrn der eine fachtagung organisiert hat, wo keine frau am podium, keine referentin und keine preisträgerin zu sehen war, außer 2/3 frauen im publikum und die fleißigen damen an der kassa, war die antwort: auf das soll ich auch noch schau`n!